
NACHGEFRAGT - Chefredaktor der NLZ über Yvette Bucher!
Stefan Ragaz ist stellvertretender Chefredaktor der Neuen Luzerner Zeitung und Mitglied des Beirats des "Neuunternehmers des Monats". Er sagt, weshalb sich der Beirat für Yvette Bucher und The Original entschieden hat.
PUBLIKATION IN ALLEN LZ MEDIEN - FEBRUAR 2004
"Sie ist eine echte Unternehmerin"
Stefan Ragaz, weshalb hat sich der Beirat für The Original aus Hergiswil entschieden?Stefan Ragaz: Uns haben zwei Tatsachen zu diesem Entscheid bewogen. Erstens, dass Yvette Bucher nicht nur eine Künstlerin ist, sondern eine echte Unternehmerin. Und zweitens, wie viel sie schon in die Wege geleitet hat, um ihr Produkt zu vermarkten. Da ist eine grosse Energie spürbar, die Referenzliste ist bereits lang und enthält eine Reihe von bemerkenswerten Namen. Wie weit die Unternehmerin bereits ist, zeigt auch ihr Internetauftritt.
Was ist am Angebot innovativ?Ragaz: Es ist diese Kombination von Kunst mit der Ehrlichkeit, Kunst als Produkt zu betrachten, die vermarktet wird wie andere Produkte auch. Schliesslich wird die Kunst in der Regel in Geschäftsräumen und nicht in Galerien eingerichtet. Und dann ist es eben diese Personalunion von Künstlerin und Vermarkterin. Da kommen die Kunstwerke und das Gestaltungskonzept aus einem Guss.
Welche Überlebenschancen geben Sie The Original?Ragaz: So, wie das Unternehmen gestartet ist, sind nicht nur die Überlebens-, sondern auch die Wachstumschancen intakt. Klar: Alles hängt von der Unternehmerin selber ab. Wenn sie aber den Markt weiterhin mit diesem Engagement bearbeitet, wird sie Erfolg haben, auch wenn Wachstum nicht das Hauptziel ist.
Wo kann sich das Unternehmen noch steigern?Ragaz: Sinnvoll kann eine gewisse Diversifizierung sein. Es müssen nicht immer Bilder sein, die Räume verschönern; das Konzept lässt sich auch auf andere Kunstobjekte übertragen. Allerdings wird sich dann die Wachstumsfrage und die Frage nach Mitarbeitern stellen.
